Archiv für November 2009
Die Glasversicherung – eine sinnvolle Versicherung für Hauseigentümer
Für wen ist eine Glasversicherung sinnvoll?
Scherben bringen Glück besagt ein altes Sprichwort, doch das liegt – wie so vieles – immer im Auge des Betrachters. Wohl kaum ein Mensch wird sich freuen, wenn die große Fensterscheibe im Wohnzimmer oder der Designerglastisch zu Bruch gehen. Die Kosten der Wiederbeschaffung können sehr hoch sein und ein beträchtliches Loch in die Haushaltskasse reißen.
Manche Hausratversicherungen haben eine Glasversicherung automatisch mit eingebunden, dies ist jedoch nicht immer der Fall. Und eine Glasversicherung ist eine sinnvolle Ergänzung zur Hausratversicherung, wenn man z. B. ein Haus sein Eigen nennt oder größere Glasflächen in seiner Wohnung besitzt. Dabei darf man nicht nur an die Fensterscheiben denken, sondern auch z. B. an das Ceran-Kochfeld, den LCD oder Plasma-Bildschirm, die antike Glasvitrine oder die Glasduschkabine. Alle Gebäude- und Mobiliarverglasungen fallen unter den Schutz der Glasversicherung mit einer Allgefahrendeckung und das ganz gleich, ob der Schaden durch versehentliche Selbstbeschädigung, Einbruch, Vandalismus oder Unwetter verursacht wurde.
Der Umfang der Glasversicherung ist individuell wählbar und richtet sich dabei unter anderem nach den zu versichernden Gegenständen und deren Wert. Daher ist es dringend notwendig, dass man sich vorab Gedanken darüber macht, in welchem Umfang und Wert Glas vorhanden ist und ob sich dafür eine zusätzliche Glasversicherung lohnt. Man sollte sich also vor Abschluss einer Glasversicherung ein paar Gedanken machen und auch die verschiedenen Versicherungsleistungen genau vergleichen, um die „richtige“ Glasversicherung für die eigenen Bedürfnisse wählen zu können.
Eine Gebäudeversicherung sollte jeder Hausbesitzer haben
Die Gebäudeversicherung schützt den Hausbesitzer vor den „Elementargewalten“
Eines der größten finanziellen Abenteuer im Leben eines Menschen ist wohl der Bau eines Hauses. Meistens braucht man Jahre, um finanziell in der Lage zu sein, ein Haus zu bauen und selbst dann dauert die Abzahlung des Hauses meistens zwischen 20 und 30 Jahren. In dieser Zeit kann vieles passieren, das nicht vorhersehbar war bzw. ist. Doch es gibt viele Versicherungen, die bei den verschiedensten Vorkommnissen einspringen, z. B. die Wohngebäudeversicherung, Glasversicherung, Bauherrenhaftpflicht, Bauhelferunfallversicherung, Hausratversicherung, Restschuldversicherung, usw.
Gerade als Hausbesitzer ist wohl die Gebäude- bzw. Wohngebäudeversicherung die wichtigste Versicherung, die man abschließen sollte. Denn im Falle eines größeren Schadens am Haus selbst, z. B. durch einen Sturm, ist kaum ein Mensch in der Lage, diesen meist kostspieligen Schaden locker aus eigener Tasche zu zahlen. Ein solcher Schaden kann sogar bis zum Totalschaden des Hauses, z. B. durch Feuer, führen. Dann steht man ohne eine Gebäudeversicherung vor dem sprichwörtlichen Nichts und ist schlimmstenfalls finanziell ruiniert.
Die Gebäudeversicherung sichert das Gebäude gegen die Gefahren durch Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel ab. Die Gebäudeversicherung kann ausgeweitet werden, so dass auch weitere Elementargefahren, wie z. B. Blitzschlag, Ex- und Implosion, Lawinen, Erdrutsche od. Vulkanausbrüche, mitversichert sind. Die zu zahlenden Versicherungsbeiträge errechnen sich aus den Versicherungssummen, die für das Gebäude je nach Größe und Umfang der Versicherungsleistungen festgelegt wurden.
Die Bauherrenhaftpflicht ist immens wichtig beim Hausbau
Schäden und Ansprüche während der gesamten Bauphase sollten durch eine Bauherrenhaftpflicht abgesichert werden
Der Bau eines Hauses ist immer mit einigen Gefahren und Risiken verbunden und der Bauherr hat die sog. Verkehrssicherungspflicht für seinen Neubau. Der Bauherr muss also dafür Sorge tragen, dass trotz der baulichen Maßnahmen weder Personen zu Schaden kommen, noch Sachschäden aufgrund der Bauarbeiten entstehen. Doch dies ist nicht immer einfach möglich, weshalb man sich mit einer Bauherrenhaftpflichtversicherung absichern sollte bevor man einen günstigen Baukredit aufnimmt.
Als Bauherr hat man die Pflicht, auf die geltenden Bauvorschriften und Sicherheitsrichtlinien zu achten. Dazu gehört auch, die Baustelle gut abzusichern. Es genügt dabei nicht, ein Schild mit dem Baustellenzeichen aufzustellen. Zäune oder Absperrungen, die die Baustelle umgeben, müssen intakte sein. Gruben und Löcher müssen abgedeckt sein. Das Gelände soll vor unbefugtes Betreten geschützt sein, damit keine dritten Personen zu Schaden kommen.
Die Bauherrenhaftpflicht hat vom Baubeginn bis zur Bauabnahme die Aufgabe, im Schadensfall entweder Ansprüche abzuwehren, die nicht berechtigt sind oder entstandene Schäden zu regulieren. Die Schäden können z. B. durch herabfallende Baumaterialien auf Passanten entstehen.
Der Beitrag der Bauherrenhaftpflicht richtet sich nach den Gesamtkosten des Bauvorhabens, man kann jedoch sagen, dass rund ein Promille der Bausumme der Versicherungsschutz kostet. Wichtig ist zu beachten, dass die Versicherungssumme mindestens zwei, besser sogar drei Millionen Euro betragen sollte, denn behält eine geschädigte Person bleibende Gesundheitsbeeinträchtigungen, kann die Schadensersatzforderung sonst den Bauherren ruinieren.
Welche Versicherungen sollte man als Hauseigentümer auf jeden Fall haben?
Versicherungen schützen den Hausbesitzer vor unerwarteten Folgekosten
Ein Fertighaus zu bauen ist immer ein großes Abenteuer und nur selten geht dabei alles glatt und genau nach Plan. Zusatzkosten können hinzukommen und auch unvorhersehbare Schäden können durch Personen, aber auch durch die Einwirkungen der Umwelt eintreten. Pech für jeden Häuslebauer, der nicht durch passende Versicherungen vorgesorgt hat. Doch welche Versicherungen sind überhaupt notwendig und sinnvoll, wenn man sich entschieden hat, ein Haus zu bauen oder gerade das Haus fertiggestellt wurde und der Umzug ansteht?
Eine der wichtigsten Versicherungen für einen Hausbesitzer ist wohl die Gebäudeversicherung, die für Schäden durch Hagel, Sturm, Feuer oder auch Leitungswasser aufkommen. Die Launen der Natur sind schließlich nicht immer berechenbar und die Kosten für wetterbedingte Schäden können immens hoch sein. Auch auf eine Hausratversicherung sollte kein Hausbesitzer verzichten. Die Hausratversicherung deckt Schäden im Hausrat durch z. B. Einbruch, Wasserrohrschäden, Brand, Elektroschäden, etc. ab. Gerade beim Besitz teurer Hausratsgegenständen, wie z. B. teure Musikanlagen, Fernseher, Küchengeräte, etc., ist der Abschluss einer Hausratversicherung dringend anzuraten.
Eine Glasversicherung ist für alle Hausbesitzer zu empfehlen, die z. B. einen Wintergarten oder größere und teure Glasflächen im bzw. am Haus haben. Glas geht nicht nur leicht kaputt, sondern ist oftmals auch teuer in der Anschaffung – gerade bei Spezialanfertigungen, die nicht den Normmaßen entsprechen.
Es gibt noch viele weitere Versicherungen, die den Hausbesitzer bei eintretenden Schäden finanziell entschädigen. Welche sinnvoll sind und welche nicht, muss jeder für sich selbst entscheiden und hängt von den persönlichen Umständen ab.